"Field trip to Warrnambool" und Chitty Chitty Bang Bang

Huhu, hier bin ich mal wieder Tut mir leid, dass ich seit Längerem nichts mehr von mir hören lassen habe, aber ich habe in den letzten Wochen nicht die Zeit gefunden, euch auf den neuesten Stand zu bringen, da immer etwas los war. Zuerst der Bericht über den 2-Tage-Ausflug nach Warrnambool mit dem Secondary College Stawell. Es ging am Sonntagmorgen, den 17. Februar, um 8 Uhr morgens los. Mit zwei Kleinbussen sind Mrs. Williams und Mr. Bester losgedüst und haben uns sicher nach Port Fairy gefahren, wo wir an zwei verschiedenen Stränden "rock pools" untersucht haben. "Rock pools" sind Steine am Strand, die von Wasser umspült werden und Lebensraum für kleine Meerestiere und -pflanzen bieten. Highlight waren die Seesterne am zweiten Strand, die man in allen möglichen Farbkombinationen bestaunen konnte. Es war wirklich verlockend beim Anblick des kristallklaren, traumhaft blauen Ozeans ins Wasser zu springen und sich abzukühlen, doch es war nicht erlaubt weiter als mit den Beinen hineinzugehen. So lief es darauf hinaus, dass ich am Ende eine nasse Hotpants hatte und so die weitere Busfahrt aushalten musste. PP- Persönliches Pech. Unser nächster Stop war "Tower Hill", ein erloschener Vulkan. Dort haben wir einen 20-minütigen Rundgang durch ein Wald-und Moorgebiet gemacht und konnten ein paar Emus aus nächster Entfernung bestaunen, die die darauf gehofft haben, irgendetwas Essbares von Touristen zu ergattern. In einem der Eykalyptusbäume hing außerdem ein Koala, der vor sich hinedöst hat. Es ist unglaublich, aber Koalas verschlafen bis zu 22 Stunden vom Tag, da der Eykalyptus, den sie fressen, so schwer verdaulich ist. Weiter ging es dann zu unserem Caravan Park in Warrnambool, wo wir insgesamt fünf Appartments bezogen haben und mit jeweils vier Leuten in einem Appartment gewohnt haben. Wir haben nach unser Ankunft selbst unser Abendessen gekocht (Nudeln mit Bolognese), bevor es dann wieder in die Busse ging. Zunächst sind wir zur Küste Warrnambools gefahren und haben dort einen Spaziergang gemacht und hatten sogar das Glück ein paar auf- und abtauchende Seerobbenköpfe vor der Küste sehen zu können. Als dann die Sonne unter ging, sind wir wieder Richtung Port Fairy gefahren, um dort die "Shearwater birds" zu beobachten, die bei Einbruch der Dunkelheit vom Meer in die Dünen zurückkehren, um dort ihre Junge zu füttern. Es sind Hunderte von Vögeln die nach und nach in einem Affentempo in die Dünen hineingesegelt kommen und zwischen den Gräsern verschwinden. Wirklich beeindruckend! Auf dem Rückweg zum Bus hörte ich dann in den Büschen neben mir etwas rascheln und habe daraufhin mit meiner Taschenlampe in die Büsche hineingeleuchtet und ein fressendes Wallaby entdeckt, dass sich nicht von mir beirren ließ, auch wenn ich ihm mit meiner Lampe direkt in die Augen geleuchtet habe. Es war letztendlich fast halb elf, als wir zurück im Caravan Park waren und ich habe nur noch geduscht, was gegessen und zusammen mit den Mädchen aus meinem Haus, das andere Mädchenappartment besucht, bevor wir dann alle erschöpft ins Land der Träume versunken sind. Am nächsten Morgen mussten wir um 7 Uhr aus den Betten hüpfen und unsere Sachen zusammenpacken, aufräumen und frühstücken. Um viertel vor neun waren wir dann abfahrbereit und hatten zwei große Themen für den Tag: Windparks an der Küste und das "Aquaculture Centre" der Deakin Universität in Warrnambool. Es war ziemlich heiß, sodass die Luft nach dem Besuch des Windparks schon so gut wie raus war und der Vortrag in der Uni meinen Kopf fast zum Expoldieren gebracht hat :D Der ganze Vortrag bestand aus biologischen und chemischen Begriffen, die nicht in meinem englischen Wortschatz vorkommen. Das Einzige, was ich verstanden habe ist, dass sie dort versuchen künstlich Fischproteine oder so zu produzieren, da die Meere zum Teil so überfischt sind, dass es mit dem momentanen Trend irgendwann nicht mehr möglich ist alle Menschen mit Fisch zu versorgen und man dann vor dem Problem steht, wie man die wichtigen, gesunden Inhaltsstoffe von Fischen (vor allem Proteine) den Menschen zur Verfügung stellen soll. Vielleicht könnt ihr euch ja jetzt den Verlauf des Vortrags in Deutsch vorstellen...nicht gerade ein sehr einfacher Prozess, der da erklärt wird. In Englisch war es so gut wie unmöglich dem Vortrag zu folgen und die Informationen im Kopf zu ordnen. Ich war heilfroh, als wir wieder in den Bus steigen konnten und wir uns auf den Heimweg gemacht haben, da ich nichts mehr zu trinken hatte und ich nur noch eiskalt duschen wollte. Wir mussten dann auch noch einen Umweg fahren, da es in den Grampians angefangen hatte zu brennen. Erst dieses Wochenende konnten sie das Feuer unter Kontrolle bekommen. Abends um sechs waren wir dann endlich wieder in Stawell, wo Lloyd mich dann an der Schule abgeholt hat. Es war wirklich eine unglaublich tolle Erfahrung und nett mit anderen in meinem Alter unterwegs zu sein. Mit einigen habe ich immer noch zwischendurch Kontakt und ich freu mich schon darauf, wenn ich in ein paar Wochen wieder das Secondary College besuchen kann. Am Dienstag, also gleich den nächsten Tag nach dem "Field trip to Warrnambool" hatte ich die Möglichkeit mit Lloyd's Grundschule nach Melbourne zum Musical "Chitty Chitty Bang" Bang zu fahren...es war total schön, tolle Musik und eine schöne Geschcihte! Einziger Negativpunkt an diesem Tag war, dass schon wieder Bus fahren angesagt war...knapp drei Stunden hin und knapp drei Stunden wieder zurück. Mein Po musste in diesen Tagen echt ganz schön was aushalten So, ich habe gerade irgendwie genug vom Tippen...aber im nächsten Bericht werde ich euch von meinem ersten Testspiel mit Kyneton berichten, von unserer Goldsuche und meiner großen Reise im Juni! Es lohnt sich bald wieder vorbeizugucken, der nächste Eintrag wird auch nicht wieder so lange auf sich warten lassen Liebe Grüße aus dem im Moment wieder sehr, sehr (unerträglich) heißen Australien Eure Sophia

11.3.13 02:00

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen